Willkommen bei NEWLAND!

In Salzburg nehmen wir politische Bildung ernst. Demokratische Kompetenzen sind der Schlüssel zu einer selbstbestimmten und aktiven Lebensgestaltung – Jugendliche können ihr Leben selbst bestimmen, aber sie müssen auch etwas dazu tun.

Rollenspiele wie NEWLAND verbinden Lebenswirklichkeit mit spielerischem Agieren. Dabei werden reale Situationen, Probleme oder Konflikte nachempfunden oder vorausschauend bearbeitet.

Newland verbindet dabei mit einem sehr innovativem Ansatz das Selbst-Erleben und Ausprobieren mit der Vermittlung von (politischen)Strukturen. Durch die spielerische Simulation von „Realität“ wird Probehandeln (ohne „reale“ Folgen) möglich, Einstellungen und Verhaltensweisen werden deutlich und Ansatzpunkte für Veränderungen aufgezeigt.

Und Spaß macht so ein Spiel natürlich auch…

 

DAS SPIEL

NEWLAND ist ein Real Life Rollenspiel – und wie in jedem guten Spiel gibt es auch hier eine Rahmenhandlung:
Die teilnehmenden Jugendlichen werden als „Pioniere“ in eine fremde Welt „hinein- bzw. wiedergeboren“. Die fremde Macht, die sie hier ausgesetzt hat, hat jeder/jedem Spieler/in eine Agenda mitgegeben, die er/sie erfüllen soll. Außerdem werden alle TeilnehmerInnen verschiedenen „Nationen“ zugelost, deren Schicksal sie teilen, aber auch selbst bestimmen können. Denn in dieser fiktiven Welt NEWLAND gibt es anfangs kaum Regeln für das Zusammenleben – die müssen von den TeilnehmerInnen selbst gefunden werden. Und schnell stellt sich heraus, was funktioniert und was nicht…

Ziel: Du willst „der/die mit den meisten Punkten“ im „Staat mit den meisten Punkten“ sein!

 Zielgruppe: Jugendliche der Oberstufe (ca. 14-18 Jahre alt), die sich für Politik und politische Strukturen interessieren, die neugierig sind, die etwas ausprobieren möchten, die Neuland betreten wollen…

Maximale Teilnehmerzahl/Spiel: 300

Spielinhalte

• Vermittlung der Relevanz demokratischer Partizipation

• Direktes Erleben der Konsequenz von Nicht-Partizipation

• Veranschaulichung demokratischer Kompetenzen

• Wissensvermittlung über die grundlegenden Funktionsweisen politischer Systeme

• Den „Institutionen“ ein Gesicht geben

•Eigenständige Teilhabe an politischen Prozessen lernen

INFOPHASE

In einer Vorbereitungsphase vermittelt der/die Lehrende der teilnehmenden Klasse einen vorgegebenen Bestand an politischen Begriffen und Strukturen: Was ist ein Staatsgebiet? Was unterscheidet eine Monarchie von einer Diktatur?

So wird garantiert, dass alle TeilnehmerInnen einen vergleichbaren Wissensstand ins Spiel mitbringen. (Unterrichtsmaterial in Form einer Broschüre wird zur Verfügung gestellt – ca. 2 Wochen vor Spielbeginn.)

SPIELTAG

Der Spieltag dauert von 08:30 (09:00) bis 16:30 Uhr, ca. 300 TeilnehmerInnen treffen sich im Kongresshaus Salzburg. Die gesamte Veranstaltung wird moderiert und betreut.

In 7 Runden (Dauer: je 1 Stunde) werden die wichtigsten Phasen einer Staats-Werdung durchgespielt. Zu Spielbeginn werden die Spieler/innen per Zufallsprinzip einer „Nation“ zugelost und erhalten ihre private Spiel-Agenda (also mehrere Ziele, auf die sie hinarbeiten sollen, und für deren Erreichung sie mit Punkten belohnt werden). Jede Nation erhält (wiederum per Zufall) ein „Staatsgebiet“ – also einen eigenen Bereich. Diese Bereiche unterscheiden sich in ihrer Ausstattung, wie sich auch reale Staaten in ihren Ressourcen unterscheiden (manche Gebiete bieten Sessel, Kissen und Süßigkeiten – andere nur Sitzpolster und Wasser …)

Runde 1: – Thema: STAAT+SYMBOLE
Runde 2 – Thema: INSTITUTIONEN+GEWALTEN
Runde 3 – Thema: HYMNE
Runde 4 – Mittagspause (in „Nationen“)
Runde 5 – Thema: KONFLIKT
Runde 6 – Thema: HANDEL
Runde 7 – Thema: IDENTITÄT

In jeder Runde wird den „Nationen“ ein Spielziel („Task“) gesetzt: zB., eine eigene Hymne zu kreieren und einzustudieren (verbindende Symbole zu finden), sich auf eine „Verfassung“ (grundlegende interne Regeln) zu einigen, Material für die Schaffung einer Statue einzuhandeln, Botschafter/innen zu bestimmen und auszusenden, durch Krieg oder Handel den eigenen Wohlstand zu erhöhen, eine freie Presse aufzubauen etc. Ungerechte Ressourcenverteilung gibt dem Spiel ein realistisches Setting, das Probleme wie Immigration und Wohlstandsgefälle nach sich zieht.

Die Tasks sind so gestaltet, dass die TeilnehmerInnen verschiedenste Talente einbringen können – Geschicklichkeit, Wissen, Kreativität oder Kooperation.

Und: Bei NEWLAND siegen nicht die Schnellsten, die Schönsten, die Gescheitesten – sondern jene, die auf Solidarität und Fairness bauen!

 

stattfinden wird NEWLAND gemeinsam mit Akzente Salzburg!

 

 

 

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